Montag, 12. Mai 2014

2. Vorbereitungswochenende

Soo, dieses Wochenende war dann die 2. Vorbereitung. Dieses Mal ging es um das Thema Kultur.
Also darum was sich während dem Auslandsjahr an der Sichtweise auf die fremde, aber auch auf die eigene Kultur ändert, aber auch darum das Kultur viel mit Kommunikation zu tun hat.
Ich bin wieder wie bei der 1. Vorbereitung am Samstag in der Jugendherberge angekommen und wir haben dann auch wieder erstmal nur herumgesessen und gequatscht, weil Einige zu spät kamen und wir dadurch erst etwas später angefangen habe.
Zwei von meinen Mitkomiteelern (hach, diese Worteigenkreationen) haben schon ihre Gastfamilien. Eine in USA und eine in Malaysia. Das hat mir noch mal mehr klar gemacht: Ich will auch endlich wissen wo ich hin komme!!!
Naja, dieses Mal haben wir an Übungen viel mit Texten und erfundenen, aber an wirkliche Begebenheiten angelehnte, Fallbeispielen gearbeitet.
Es ging um unser Verständnis von Kultur, wie sich das im Ausland verändert und wie wir automatisch unsere Wertvorstellungen, Ansichten, etc. von unserer Kultur auf andere Kulturen übertragen.
Selbst wenn das alles nur Beispiele waren, macht der Tipp den wir bekommen haben, nämlich das Werten und Vergleichen einer fremden Kultur komplett zu unterlassen, sehr viel Sinn.
Viele Menschen auf der Welt werden Dinge komplett anders betrachten als wir Deutschen.
Da waren wirklich einige Übungen dabei die mich echt zum Nachdenken gebracht haben.

Später haben wir noch eine Präsentation zum Thema Fettnäpfchen und Anpassung bekommen, auch Dinge die im Ausland wohl sehr wichtig seien werden.
Es ging unter anderem darum wie sehr man selber bereit ist sich anzupassen, wo die Grenze für einen selber ist und wie nah man an diese Grenze herankommt, oder ob man sie nicht  vielleicht sogar hinter sich lassen kann.

Ein Spiel das ich gerne noch speziell erwähnen möchte haben wir am Nachmittag gemacht.
Wir wurden mit dem Auto zu irgendeinem Punkt im nächsten Ort gefahren, dort alleine mit einem Zettel und einem Apfel ausgesetzt und sollten dann 90 Minuten lang den Apfel gegen irgendetwas anderes eintauschen und das dann wieder eintauschen und so weiter.
Ich habe dabei extrem unterschiedliche Reaktionen erlebt. Einerseits gab es total unfreundliche Leute die gemeint haben, dass sie damit nichts zu tun haben wollen, andererseits gab es auch Leute die sich echt nett mit mir unterhalten haben.
Jedenfalls habe ich einige Gegenstände zusammen bekommen.
Apfel ----> Banane ----> Schlüsselanhänger ----> Zitroneneistee ----> Buch, Chilipflanze ----> Vase

Am nächsten Tag ging es dann mit der Präsentation weiter und es gab noch einen Teil für die Eltern. Ich gehe mal davon aus das da seehr viel gefragt wurde.

Jedenfalls haben wir uns dann alle verabschiedet, die die nach USA gehen werde ich auf dem Länderspezifischen Vorbereitungstreffen noch einmal wiedersehen, andere leider nicht.

So, das wars dann von diesem Wochenende, danach war ich erst mal platt und musste mich eine Runde ausschlafen.
Es hat super viel Spaß gemacht, aber auch teilweise zum Nachdenken angeregt.

Jedenfalls freue ich mich immer noch auf mein USA-Jahr, und bin sehr gespannt wo ich jetzt landen werde.

LG, Juli

Donnerstag, 1. Mai 2014

Kleines Update

So, hallihallo zusammen,

eigentlich gibt es momentan nicht so viel neues, außer das demnächst meine Stipendienverleihung ist und wir einfach noch sooo viel erledigen müssen, weil wir noch nicht mit unserem Programmpunkt für die Verleihung fertig sind.
Aber da einige von uns 5 momentan ihre Abschlusspfrüfungen der Realschule haben, ist da auch nicht immer so viel Zeit. Ergebnis = Stress!!
Also zumindest so ein bisschen ;)
Dann ist demnächst auch noch mein zweites Vorbereitungswochenende und ich freue mich jetzt schon total darauf die Leute alle wieder zu sehen weil es beim letzten Mal echt super war :)

Außerdem habe ich noch eine Mail von AFS bekommen, das sie von der Schule in den USA aus (ich weiß noch nicht wo und welche...) noch einmal meine Zeugnisse und diesmal 2 Empfehlungsschreiben brauchen, die meine Schule in Deutschland dann direkt an den amerikanischen School District schicken muss, da der District die Unterlagen von AFS nicht akzetptiert.
Tja, das heißt schon wieder Lehrer fragen und ehrlich gesagt komme ich mir da etwas mies vor weil ich schon wieder darum bitten muss das sie solche Texte über mich schreiben müssen. Ganz einfach weil ich denke das sie auch noch was besseres zu tun haben.

Anyway (schon mal bisschen Englisch üben kann ja nicht schade :), wie ihr seht gibt es keine mega aufregenden Neuigkeiten also schreibe ich mal wieder wenns was wirklich Neues gibt (z.B. bald die 2.Vb).

Bis denne,

LG Juli

Sonntag, 23. Februar 2014

Vorbereitungswochenende

Tja, zu den Sachen die man vor dem eigentlichen Auslandsjahr so vor sich hat gehören auch die Vorbereitungswochenenden.
Das erste davon stand unter dem Motto: "Wer bin ich? Wie sehen mich andere?" Außerdem ging es noch um erste Eindrücke, um Schubladendenke und darum wie wahrscheinlich es ist das man sich während dem Jahr mal schlecht fällt und nur noch alles hinschmeißen will.
Aber von vorn:
Am Samstag bin ich in der Jugendherberge angekommen, wir haben uns dann auch gleich alle zusammengesetzt und gequatscht, die meisten kannte ich auch schon von meinem Auswahltag.
Als Erstes richtiges Spiel sollten wir dann Collagen machen mit den Themen : Wie sehe ich mich? Wie denke ich sehen mich andere? Wie wäre ich gerne bzw. was könnte ich gerne?
Das hört sich jetzt erstmal einfach an, aber das ist es überhaupt nicht! Vor allem die Frage wie sehen mich andere ist echt nicht leicht zu beantworten.
Nach dem Mittagessen gings dann auch mit solchen Sachen weiter wie: Was ist dir zuhause wichtig? Auf was davon kannst du auf keinen Fall verzichten?
Außerdem ging es noch um das Thema, das 85 % aller Austauschschüler irgendwann in ihrem Auslandsjahr mal keinen Bock mehr haben und alles abbrechen wollen. Eine von den Returnees die da waren hat erzählt, dass es egal sein kann wie toll alles läuft, wie super die Schule und die Familie ist, man bekommt wohl einfach mal irgendwann so eine Phase, das man alles nur noch bescheuert findet, und am liebsten nach Hause will.
Nach dem Abendessen, haben die die nach USA gehen, dann noch den SLEP-Test geschrieben, den benötigt man für die Zulassung für einen Schulplatzt in den USA. Der Test ist echt einfach, nur er ist halt extrem zeitintensiv, man sitzt da 1,5-2 Stunden dran.
Später sind wir einfach noch ein bisschen draußen gewesen und haben dann bis um 2 Uhr nachts gequatscht.
Am nächsten Tag ging es dann darum Wie sehen mich andere? Was waren so die ersten Eindrücke von mir?
Wenn man solche Übungen macht fällt einem auf: egal was man dagegen tut, aber man entscheidet schon in solchen Bruchteilen von Sekunden ob man jemanden mag, ob man denkt das derjenige schüchtern oder offen ist.
Danach gabs dann auch schon wieder Mittagessen und danach war das Wochenende schon fast vorbei.
Es war echt super mit allen dort und hat echt Spaß gemacht:), aber man beginnt schon darüber nachzudenken, wie man auf andere wirkt etc.
Tja, in diesem Sinne, Ich freue mich jetzt noch mehr auf mein Auslandsjahr und auf alles was da sonst noch an Vorbereitung kommt.
LG, Juli :)