Sonntag, 23. Februar 2014

Vorbereitungswochenende

Tja, zu den Sachen die man vor dem eigentlichen Auslandsjahr so vor sich hat gehören auch die Vorbereitungswochenenden.
Das erste davon stand unter dem Motto: "Wer bin ich? Wie sehen mich andere?" Außerdem ging es noch um erste Eindrücke, um Schubladendenke und darum wie wahrscheinlich es ist das man sich während dem Jahr mal schlecht fällt und nur noch alles hinschmeißen will.
Aber von vorn:
Am Samstag bin ich in der Jugendherberge angekommen, wir haben uns dann auch gleich alle zusammengesetzt und gequatscht, die meisten kannte ich auch schon von meinem Auswahltag.
Als Erstes richtiges Spiel sollten wir dann Collagen machen mit den Themen : Wie sehe ich mich? Wie denke ich sehen mich andere? Wie wäre ich gerne bzw. was könnte ich gerne?
Das hört sich jetzt erstmal einfach an, aber das ist es überhaupt nicht! Vor allem die Frage wie sehen mich andere ist echt nicht leicht zu beantworten.
Nach dem Mittagessen gings dann auch mit solchen Sachen weiter wie: Was ist dir zuhause wichtig? Auf was davon kannst du auf keinen Fall verzichten?
Außerdem ging es noch um das Thema, das 85 % aller Austauschschüler irgendwann in ihrem Auslandsjahr mal keinen Bock mehr haben und alles abbrechen wollen. Eine von den Returnees die da waren hat erzählt, dass es egal sein kann wie toll alles läuft, wie super die Schule und die Familie ist, man bekommt wohl einfach mal irgendwann so eine Phase, das man alles nur noch bescheuert findet, und am liebsten nach Hause will.
Nach dem Abendessen, haben die die nach USA gehen, dann noch den SLEP-Test geschrieben, den benötigt man für die Zulassung für einen Schulplatzt in den USA. Der Test ist echt einfach, nur er ist halt extrem zeitintensiv, man sitzt da 1,5-2 Stunden dran.
Später sind wir einfach noch ein bisschen draußen gewesen und haben dann bis um 2 Uhr nachts gequatscht.
Am nächsten Tag ging es dann darum Wie sehen mich andere? Was waren so die ersten Eindrücke von mir?
Wenn man solche Übungen macht fällt einem auf: egal was man dagegen tut, aber man entscheidet schon in solchen Bruchteilen von Sekunden ob man jemanden mag, ob man denkt das derjenige schüchtern oder offen ist.
Danach gabs dann auch schon wieder Mittagessen und danach war das Wochenende schon fast vorbei.
Es war echt super mit allen dort und hat echt Spaß gemacht:), aber man beginnt schon darüber nachzudenken, wie man auf andere wirkt etc.
Tja, in diesem Sinne, Ich freue mich jetzt noch mehr auf mein Auslandsjahr und auf alles was da sonst noch an Vorbereitung kommt.
LG, Juli :)

Sonntag, 5. Januar 2014

It's official :D

Wie man im Titel schon lesen kann ist es nun offiziel :) Ich werde 2014/15 mit dem Daimler-Byrnes-Stipendium ein Schuljahr in den USA verbringen :D Als ich die Email gelesen habe das ich ein Stipendium bekommen habe... Das war ein super Moment. Ich war unvorstellbar glücklich und habe mich soooooooo gefreut, das war der Hammer.
Danach musste ich noch meine Online-Bewerbung fertig machen, also wieder Formulare ohne Ende, die von meinen Eltern, von mir, von meiner Schule, vom Arzt unterschrieben werden müssen. Das schwierigste an der ganzen Sache fand ich aber war der Brief an meine zukünftige Gastfamilie. An Leute die man noch nie gesehen hat einen Brief über sich selber zu schreiben ist echt schwer. Wie viel soll man ihnen von sich erzählen, was erzählt man ihnen über Freunde, Familie, Hobbys und was interessiert sie oüberhaupt? Alles nicht ganz so einfach aber nach einigen nervenaufreibenden Stunden vor dem Laptop bin ich dann doch noch fertig geworden.
Vor einigen Tagen hatte ich dann auch noch mein Home-Interview, bei dem zwei ehemalige Austauschschüler, die auch mit AFS im Ausland waren zu mir nach Hause kamen und sich mit mir und meiner Familie unterhalten haben. War eigentlich ziemlich entspannt, die beiden haben viel erzählt und einige Sachen gefragt, aber die ganze Sache war bei weitem nicht so anstrengend wie die Interviews in den Auswahlgesprächen.
Soo, jetzt heißt es ganz entspannt im neuen Jahr darauf warten wie es jetzt weiter geht, aber da jetzt dieses riesige Fragezeichen bezüglich "geh ich oder nicht???" geklärt ist, ist das nicht mehr so nervenaufreibend :D
LG Juli :)

Montag, 9. Dezember 2013

Auswahltag, Klappe die 2.

Also am Samstag war dann die nächste Auswahlrunde für ein Stipendium für das ich mich beworben habe, also bin ich dann da hingefahren. Als ich in den Raum hineinkam war ich erst mal etwas verwundert, weil ich die Jüngste von allen war, aber naja. Dann gabs erstmal eine Vorstellungsrunde, zwei Leute kannt ich schon von meinem regulären Auswahltag, und danach erstmal einen "Energizer", wers noch aus dem Kindergarten kennt : Pferderennen, das Spiel mit auf die Schenkel klatschen und mit Arme hoch bei Hürden und so (hmm, ziemlich wirre Beschreibung ;).
Danach mussten wir in Gruppen eine Präsentation vorbereiten. Während der Vorbereitung gab es dann noch Einzelgespräche und Mittagessen. Die Einzelgespräche waren total locker, haben teilweise sogar echt Spaß gemacht. Ganz anders als ich es erwartet hatte.
Später kamen dann noch die Herren und Damen Stipendiengeber vorbei und haben sich unsere Präsentationen angehört und danach gabs nochmal Einzelgespräche, diesmal mit den Stipendiengebern. Davor hatte ich am Anfang echt Angst, weil ich als Erste dran kam und somit absolut keine Idee hatte was mich erwartet. Aber es lief dann doch nicht so schlimm und die Fragen waren auch beantwortbar.
Jetzt heißt es erstmal warten und schauen wie es weitergeht.
LG Juli
P.S.Ach ja und jeeede Menge Formulare ausfüllen und vom Arzt, Klassenlehrer, etc. ausfüllen lassen. Ich bin total fertig habe heute dafür schon 1.200 Wörter auf Englisch geschrieben ....